Ansichten der Gesellschaft: Frankfurter Beiträge aus by Ludwig v. Friedeburg (auth.), Wolfgang Glatzer (eds.)

German 11

By Ludwig v. Friedeburg (auth.), Wolfgang Glatzer (eds.)

Die Frankfurter Beiträge aus Soziologie und Politik bieten Analysen und Theorien zu zentralen Aspekten der Gesellschaft. Je nach Fragestellung treten Probleme der Industrie-, Informations- und Globalgesellschaft bzw. des Geschlechterverhältnisses in den Vordergrund.

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55 Objektivitat und Objektivismus. Nicht nur von Naturwissenschaftlem wird Objektivitiit gem mit einem strengen Wissenschaftsideal gleichgesetzt. Gar manchen von ihnen erscheint die Verschmelzung des Objektivitiitspostulates mit dem Objektivismus als das hOchste der professionellen GefUhle. Die Metaphysik des Objektivismus verspricht - grob wiedergegeben - den lupenreinen, von keiner subjektiven Befmdlichkeit getrtibten Standpunkt des bierernsten und strengen wissenschaftlichen Beobachters. Er betrachtet seine eigene Subjektivitiit bestenfalls als zu disziplinierenden Storfaktor.

Die Wissensehaft muB ihre Wertungen allerdings unter vollem Einsatz einer leidensehaftliehen ganzen Person saehlich verfeehten, wenn sie die Saehe nieht verfehlen will. ledenfalIs, so denke ieh, war dies Webers Position. Kann man dieser Position fUr unsere heutige Situation eine verbleibende Aktualitat zuspreehen? Ieh denke, ja. Erleben wir doeh in unseren wissenschaftliehen Geschaftigkeiten heute weithin einen Sinnverlust, von uns selbst ausgesproehen, wie von auBen an uns herangetragen. Es ist dies aber ein Verlust, dessen wir im Sehattenbild einer besseren Moglichkeit erst gewahr werden.

Objektivitiit 4: Ein anderer Akzent des Objektivitlitsbegriffes hebt Aussagen hervor, die Ergebnisse methodischer Operationen ausdrticken. Besonders vertraut und beliebt ist die Verkoppelung von Objektivitiit mit jenem Typus von Aussagen, welche uns mit Daten bekannt machen (sollen). Ein datum kann ein Gottesgeschenk, also das von Gott Gegebene sein. In den sakularisierten Wissenschaften hangt es jedoch vom jeweiligen Verstlindnis von Empirie oder empirischer Forschung ab, was als Datum gilt. Ein datum, so heiBt es beispielsweise, wird uns durch die runf oder sechs Sinne sowie deren Erweiterung durch mitunter auBerst komplizierte Instrumente und Apparate gegeben.

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