Angewandte Statistik: Eine Einführung für Biologen und by Werner Timischl

German 7

By Werner Timischl

Die „Angewandte Statistik“ ist ein Lehr- und Übungsbuch für Anwenderinnen und Anwender der Statistik, die ein Verständnis für statistische Methoden und eine Sicherheit in der Anwendung dieser Methoden erwerben wollen. Vorausgesetzt wird nur die Kenntnis der für den Universtäts- oder Fachhochschulzugang erforderlichen Schulmathematik. Das Lehrbuch führt zuerst in die Wahrscheinlichkeitsrechnung ein und stellt grundlegende Wahrscheinlichkeitsverteilungen vor. Ausführlich werden die Parameterschätzung und das Testen von Hypothesen behandelt. Mit den gängigen Korrelationsmaßen und ausgewählten Regressionsmodellen wird die statistische Grundbildung abgerundet. Die Kapitel über varianzanalytische Modelle und multivariate Verfahren geben einen Einblick in zwei weitere, für die statistische Praxis relevante Gebiete. Darüber hinaus werden Vertiefungen und spezielle Anwendungen in ergänzenden Abschnitten bereitgestellt. Zahlreiche, vollständig durchgerechnete Beispiele und Übungsaufgaben mit einem ausführlichen Lösungsteil machen die „Angewandte Statistik“ zu einem Arbeitsbuch, das sich auch zum Selbststudium eignet. Die Ausrichtung auf die Statistik-Software R (durch Verweise auf die entsprechenden R-Funktionen und die Angabe des R-Codes bei den Lösungen der Aufgaben) trägt der Bedeutung computerunterstützter Problemlösungen in der statistischen Praxis Rechnung.

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KjdD/ D 0:65 angenommen. Gesucht ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein gesundes Kind dieser Eltern ein Überträger ist (d. h. den Genotyp dD besitzt). Das zugrundeliegende Zufallsexperiment setzt sich wieder aus zwei Stufen zusammen. Die erste Stufe betrifft die Ausbildung des Genotyps des Kindes. Es kann sich entweder der Genotyp dd ausbilden (Ereignis A1 ) oder der Genotyp dD (Ereignis A2 ). A2 / D 0:5. Zu jedem Ergebnis (Genotyp) der ersten Stufe kann sich in der zweiten Stufe im Phänotyp die Krankheit zeigen oder nicht (Ereignisse K bzw.

Das Rechnen auf nominalen Skalen beschränkt sich im Wesentlichen auf die Bestimmung der Häufigkeiten, mit denen die verschiedenen Merkmalsausprägungen in einer Untersuchungspopulation auftreten. 2 Diskrete Zufallsvariablen Mit diskreten Zufallsvariablen wird die Zufallsvariation von quantitativen diskreten Merkmalen modelliert. Zur Einführung in den Begriff der Zufallsvariablen betrachte man ein Zufallsexperiment mit zwei Ausgängen, z. B. das Werfen einer Münze mit den Ausgängen K (Kopf) und Z (Zahl).

1007/978-3-7091-1349-3_2, c Springer-Verlag Wien 2013 35 36 2 Zufallsvariablen und Wahrscheinlichkeitsverteilungen oder Gewichtsskalen besitzt eine „absolute“ Bedeutung, weil es nicht sinvoll ist, die Nullmarke irgendeinem beliebigen Wert der Messgröße zuzuordnen. Man bezeichnet eine derartige Skala als eine Verhältnisskala. Auf einer Verhältnisskala dargestellte Merkmalswerte können addiert, subtrahiert, multipliziert oder dividiert werden. Ein andersartiges stetiges Merkmal ist z. B. die Zeit oder die Temperatur (in ı C).

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